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Frankfurt – Pro Bono, May 2009
Peter Smeets hat für das Projekt "Der Schrei – Eine ganz alltägliche Geschichte" die Blancke & Deckenhardt Filmproduktion GbR beraten. Er hat die filmrechtlichen Verträge (Produktion, Verwertung, Lizenzierung, Schauspieler, Rechte etc) erstellt.
"Der Schrei – Eine ganz alltägliche Geschichte"
Eine erschütternde und authentische Geschichte, die der Regisseur Carsten Degenhardt erzählt. Kevin wurde jahrelang von seinem Vater sexuell mißbraucht. Es geht um ersehnte Liebe, Einsamkeit, Leid, Ängste, Wut und Hass.
Kevins Stärke hat den Regisseur persönlich zutiefst berührt und ihn dazu bewogen mit dem Kurzfilm "Der Schrei – Eine ganz alltägliche Geschichte" nicht nur wachzurütteln sondern auch den Betroffenen zu helfen. Er möchte mit dem Film nicht nur aufrütteln sondern auch die Stiftung "Hänsel+Gretel" unterstützen, die als Kooperationspartner in das Projekt stark eingebunden ist.
In dem Projekt steckt viel persönliches Engagement durch das gesamte Team. Die Umsetzung der Dreharbeiten wäre jedoch nicht ohne Unterstützung von Sponsoren, wie insbesondere der BBBank möglich gewesen.
"Für soziale Einrichtungen ist das Engagement von Unternehmen zunehmend wichtig, denn die dringend benötigte Hilfe kann häufig nur mit der Unterstützung von Partnern geleistet werden. Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und zur Förderung ihrer Entwicklung sehen wir als große gesellschaftliche Aufgabe an. Dieses Filmprojekt liefert einen wertvollen Beitrag hierzu, da es Fehlentwicklungen in unserem Alltag offen thematisiert. Jedes Kind hat unserer Ansicht nach ein Recht auf eine physisch und psychisch gesunde Entwicklung, denn Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft," sagt Andreas Haas, Vorstandsmitglied der BBBank.
Kindesmißbrauch: verhindern, helfen!
Frankfurt – Pro Bono, 2010
Edouard Lange, Partner im Bereich Corporate bei Paul Hastings, unterstützt Skateistan e.V., eine Organisation, welche die erste Skateboard-Schule in Afghanistan betreibt und welche zurzeit einen Indoor-Skate-Park in Kabul errichtet. Diese NGO richtet sich an junge Afghanen aller sozialen Herkünfte und bringt ihnen Sport und andere außerschulische Aktivitäten, z. B. Englisch- und Computerkurse, nahe.
Oliver Percovich (34) aus Melbourne, Australien, plant die Eröffnung der ersten Skateboard-Schule in Kabul, Afghanistan. Er sieht den Sport als Möglichkeit, Schüler für außerschulische Aktivitäten wie Englisch- und Computerkurse zu gewinnen, welche ansonsten der Elite vorbehalten sind. Laut Angaben der Vereinten Nationen ist Afghanistan das Land mit dem höchsten Anteil schulpflichtiger Kinder der Welt – eines von fünf Kindern ist im schulpflichtigen Alter. Für die überwiegende Mehrheit dieser sieben Millionen jungen Menschen existiert Sport praktisch nicht. Der Indoor-Skate-Park würde separate Klassen für Jungen und Mädchen anbieten, so dass auch Mädchen die Möglichkeit hätten, sich zu beteiligen. Wenn afghanische Mädchen die Pubertät erreichen, müssen sie sich normalerweise verschleiern und dürfen außerhalb der Familie keinen Umgang mit Männern mehr haben. Percovich sagt: "Teenager versuchen, sich von alten Denkweisen zu distanzieren, und ich möchte ihnen dabei helfen." Er ist auch der Auffassung, dass dieser Skate-Park helfen kann, Vertrauen zwischen Afghanen und Menschen aus westlichen Ländern aufzubauen, ein Vertrauen, das die Grundlage für weitere Entwicklungen bildet, z. B. für das Gesundheitswesen, Bildung und Rechtsstaatlichkeit. Ein weiteres Ziel des Skate-Parks ist die Beseitigung sozialer Hackordnungen. Percovich wünscht sich, dass reiche und arme Kinder, Kinder verschiedener ethnischer Herkünfte und religiöser Gemeinschaften alle gemeinsam Skateboard fahren. Er möchte, dass sie lernen, dass sie auf dem Skateboard alle gleich sind.
Seinen Durchbruch erreichte Oliver Percovich letzten Oktober, als die Regierungen von Kanada, Norwegen und Deutschland den Weg für eine gemeinsame Finanzierung von 120.000 $ freimachten. Die zuständige Behörde in Kabul wählte eine Fläche in einer armen Gegend der Stadt aus, etwa acht Meilen von dem Springbrunnen entfernt, an dem im Jahr 2007 alles begonnen hatte.
Andreas Schützenberger (IOU Ramps), der 300 Skating-Rampen unter anderem in Israel und der Mongolei gebaut hat, plant die Plattformen kostenlos zu errichten, wenn Skateistan aufgebaut ist.
"Afghanische Kinder sind wie alle anderen Kinder auf der ganzen Welt", sagte Percovich in einem interview in der New York Times in diesem Jahr. "Ihnen stehen nur nicht die gleichen Möglichkeiten offen. Sie brauchen ein positives Umfeld, um Positives für Afghanistan und für sich selbst zu bewirken."
Mehr Informationen unter www.skateistan.org



